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SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

Lust auf Laminat?

Kein Belag schummelt so schön wie Laminatboden. Er imitiert die schönsten Hölzer täuschend echt, ist robust und pflegeleicht, einfach zu verlegen und kostet nicht die Welt. Was Sie schon immer über den Bestseller am Boden wissen wollten.

Was hat Laminat zu einem der beliebtesten Bodenbeläge gemacht?

Laminat besteht aus Holzspan- oder Holzfaserplatten, auf die eine dünne Dekorschicht aufgebracht wird, die dann noch versiegelt wird. Dieses Herstellungsverfahren macht den Bodenbelag unschlagbar günstig und im Gebrauch sehr robust und pflegeleicht. Außerdem passt Laminat dank der Dekorschicht, die meist Holz imitiert, in jeden Wohnstil und ist damit eine gute Basis im Raum.

Woraus besteht eigentlich Laminat?

Laminatboden ist kein Holz, sondern Kunststoff. Ein Vorurteil, das sich hartnäckig hält, aber nicht stimmt. Der Bodenbelag ist alles andere als eine künstliche Angelegenheit. Die Paneele der SCHÖNER WOHNEN-Kollektion, die übrigens in Brandenburg gefertigt werden, bestehen zum Beispiel zu 93 Prozent aus Holzfasern. Das Holz kommt aus der Region, ist ein Produkt der Waldpflege, schont damit natürliche Ressourcen und die Umwelt. Weil wir Holzfasern nicht so schick finden, wird die Oberfläche der Paneele mit einem Dekor versehen und zwar in Holzbrettoptik. Das geschieht über ein Foto, das entweder direkt auf die Oberfläche oder erst auf ein Papier gedruckt und danach auf das Paneel laminiert wird. So lassen sich unendlich viele Dekore täuschend echt auf den stabilen Träger bringen.

Wie ist ein Laminatpaneel aufgebaut?

Laminat besteht bei uns aus vier Schichten. Die Basis bildet eine quellgeschützte und hochverdichtete Faserplatte. Sie trägt die Dekorschicht und einen Schutzfilm aus Melaminharz, der die Oberfläche vor Abrieb schützt und den Bodenbelag strapazierfähig macht. Auf der Unterseite der Trägerplatte sichert ein feuchtigkeitshemmender Stabilisierungsfilm die hohe Formstabilität der Paneele.

Wie robust ist ein Laminatboden?

Eine Deckschicht aus Melaminharz schützt unser Laminat, macht es strapazierfähig, abrieb- und schlagresistent, hitze- und lichtbeständig. Sie müssen also nicht auf weichen Sohlen über den Boden schleichen. Aber jede Oberfläche nutzt sich ab. Damit Ihr Laminatboden lange schön bleibt, sollte man ein paar Dinge beachten. Am besten bleibt Schmutz vor der Haustür, denn kleine Steinchen und Schmutzkörner wirken wie Schleifpapier. Stuhlbeine mit Filzgleitern lassen sich nicht nur besser über den Boden schieben, sie schonen auch den Belag. Und da Laminat aus einem Holzwerkstoff besteht, kann er wie alle Böden aus Holz bei zu hoher Luftfeuchtigkeit quellen und bei zu niedriger schwinden. Eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 70 % ist nicht nur für den Boden, sondern auch für unser Wohlbefinden optimal.

Warum kann das Auge keinen Unterschied mehr zwischen Laminat und Echtholzboden erkennen?

Weil der Fotodruck im Laufe der Zeit immer perfekter und geworden ist und Prägungen auf der Oberfläche sogar Holzstrukturen synchron nachahmen können. Damit ist Echtholz realistisch abgebildet und das Auge erkennt keinen Unterschied mehr zum Original.

Welches Holz ist im Moment Trend?

Ob Möbel oder Bodenbelag – im Moment wohnen wir am liebsten mit Eichenholz. Die Natur ist vielfältig und so ist Eichenholz nicht gleich Eichenholz. Deshalb gibt es in unserer Kollektion elf verschiedene Varianten mit ruhiger und lebendiger Maserung, von hellem über honigfarbenen bis  zu grau lasierten Holzfarben und mit drei Oberflächenstrukturen von edel bis rustikal. Da ist für jeden Wohnstil und Geschmack das richtige Eichenholz dabei.

Wie wird Laminat verlegt?

Unsere 7 und 8 mm dicken Laminatbretter lassen sich schnell und leicht auch von ungeübten Heimwerkern selber verlegen. Dank einer Click-Verbindung müssen sie nicht verleimt werden müssen. Die Paneele sind mit Nut- und Feder versehen, werden ineinander geschoben, einfach fallen gelassen und verbinden sich mit einem erkennbaren Geräusch fest miteinander. In Verbindung mit einer Dämmunterlage ist die neue Generation übrigens ein leiser Mitbewohner. Die zusätzliche Unterlage dämmt sowohl den Trittschall zum Stockwerk tiefer, als auch den Gehschall im Raum. Übrigens: Laminatboden verträgt sich auch bestens mit einer Fußbodenheizung.

Kann man Laminat wieder aufnehmen und neu verlegen?

Laminatbretter können bei einer schwimmenden Verlegung wieder aufgenommen werden. Dafür müssen sie aber vorsichtig voneinander gelöst werden. Die einzelnen Bretter unbedingt auseinander schieben, damit die Click-Verbindung nicht beschädigt wird.

Welche Pflege braucht Laminat?

Laminat braucht wenig Pflege. Die Oberfläche unseres Laminats ist versiegelt und absolut geschlossen. Es gibt keinerlei Poren, in welchen sich Verschmutzungen dauerhaft absetzen können. Aus diesem Grund reicht es in der Regel, den Boden zu saugen und mit klarem Wasser zu reinigen. Allerdings sollten Sie darauf achten, nur nebelfeucht zu wischen. Unser Laminat ist technisch so ausgestattet, dass die einzelnen Bretter sehr eng aneinander stoßen. Die Passgenauigkeit verhindert Wassereintritt im Fugenbereich. Bei Produkten mit einer V-Fuge wird die Fase lackiert, was dem Wasser Widerstand bietet. Außerdem besitzt unser Trägermaterial aus Holzfasern eine sehr hohe Dichte, was die Wasseraufnahme ebenfalls stark vermindert. Trotzdem: Holz kann quellen. Bei Verschmutzungen, die nicht durch reines Wasser leicht zu entfernen sind wie Fette kann handelsüblicher Reiniger verwendet werden. Wichtig ist, dass keine Mittel benutzt werden, die einen Film hinterlassen wie Reiniger mit Öl- und Wachsanteilen. Diese Substanzen können durch die geschlossene Oberfläche nicht einziehen und bilden mit der Zeit einen Film. Auch sollte immer auf die jeweilig vorgeschriebene Dosierung des Pflegemittels geachtet werden.