Wohlfühlfarben für den Herbst

Was wir vermissen, wenn die Landschaft im Nieselregen versinkt und draußen alles Grau in Grau ist? Die Farben! Deswegen lassen wir uns jetzt vom bunten Herbstlaub und von Beerensträuchern inspirieren und streichen die Wände in tiefen Tönen. Ergebnis? Wohnräume mit Ausstrahlung! Und wenn Sie wissen möchten, was Sie beim Malern beachten sollten, dann scrollen Sie einfach nach unten – mit unseren Tipps gelingt der Anstrich bestimmt.

Die Designfarbe ENGLISCHES ROSENROT macht jede Schlechtwetterfront vergessen. In Kombination mit dem Farbton des Sofas SPIN (Stoff Picasso flamingo) und Accessoires in Kupfer und Apricot verbreitet sie wunderbare Wärme. Gut zu wissen: Dank der neuen Designfarben-Grundierfarbe für Holz hält die Wandfarbe auch auf den Zierleisten und macht so den modernen All-Over-Look perfekt. Wer die warmen Herbstfarben nicht nur an der Wand, sondern auch auf dem Boden spielen möchte, findet bei unserer Teppich-Serie MYSTIK passende Dessins.

Die Zeichen stehen auf Grün! Mit Trendfarbe JUNGLE zieht eine gute Portion Chlorophyll zuhause ein und signalisiert tiefe Verbundenheit mit der Natur. Die Holzlamellen des Massivholz-Sideboards YONNA verstärken den Effekt und die Wohlfühlatmosphäre. Da ist es doch gar nicht so schlimm, wenn draußen die Blätter fallen. Wer JUNGLE mit Möbeln, Textilien und Accessoires in Rot- und Rosttönen kombiniert, holt sich die leuchtende Herbstlaub-Farben gleich mit ins Haus.

Auch die Farbe AUSGEGLICHENES PINIENGRÜN hüllt Wände in einen tollen Ton, der sich bestens mit Holznuancen versteht. In diesem Fall geht die Designfarbe mit unserem Stauraumprogramm MINO eine harmonische Verbindung ein: Während die weißen Möbel vor dem grünen Hintergrund an Strahlkraft gewinnt, wirken die Akzente in Wildeiche ausgleichend und vermittelnd. Vis-à-vis machen es sich schon mal die hellen Kissen SOFT und SOLO auf dem Ecksofa TIMELESS gemütlich. Der Sofabezugsstoff „Free“ im Ton Oliv passt perfekt zur grünen Wand.

Helles Gelb und dunkles Blau – ein wunderbares Paar, denn mit Komplementärfarben erzielt man schließlich die stärksten Kontraste. Die Trendfarbe BLUEBERRY an der Wand lädt zum Abtauchen vom Alltag ein und bringt das sonnige Gelb der Kissenhüllen SOFT und ACROSS noch einmal mehr zum Strahlen. Die kristallweißen Stauraummöbel der Serie MINO bilden das Gegengewicht zur dunklen Wand.

Im Schlafzimmer beschert uns die Glimmerfarbe GLAMOROUS BLUE glitzernde Sternstunden – zumindest, solange Licht von den Effektpartikeln der Wandfarbe reflektiert wird. Denn diese leuchten nicht selbst, schimmern aber schön im Streiflicht und im Kerzenschein. Die Effektpartikel sind der Glimmerfarbe bereits beigemischt und kommen beim Streichen automatisch an die Wand. Schalten Sie das Licht aus, schimmert nichts mehr. Sie dürfen aber gern vom Sternenfunkeln träumen.

Linkes Bild: An der linken Wand die Trendfarbe COSY, rechts das Anthrazit der Trendfarbe LUNA – die kontrastierenden Wandfarben bilden eine spannende Kulisse, die die Stühle in Beerentönen ins Rampenlicht rücken. So gewinnen die Bezugsstoffe an Farbintensität. Der Esstisch mit pazifikgrauer Keramikplatte und die mattschwarze Pendelleuchte SLIM spielen ihre Rollen äußerst elegant.

Rechtes Bild: Treffen sich die Trendfarben HORTENSIE (linked Wand) und LUNA (rechte Wand) und erhält auch die Decke ein farbiges Kleid (hier: Trendfarbe JUNGLE), so verstärkt sich die beeindruckende Wirkung noch einmal dramatisch. Auch zeigt sich: Dunkle Decken lassen den Raum niedriger erscheinen, helle Decken öffnen optisch den Raum.

Was muss man beim Streichen beachten? 7 Tipps für dunkle Töne

So warm und gemütlich dunkle Töne an den Wänden wirken, beim Streichen sollte man besondere Sorgfalt walten lassen. Mit unseren Tipps gelingt der Anstrich bestimmt:

  1. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Daher erst ausräumen!
  2. Der Boden sollte besser mit Malervlies oder -folie abgedeckt werden. Falls Sie nur eine Akzentwand streichen wollen, sollten angrenzende Wände, die nicht gestrichen werden, ebenfalls abgedeckt bzw. abgeklebt werden.
  3. Damit eine dunkle Wand perfekt gelingt, muss die Rolle satt nass von Farbe sein.
  4. Man beginnt mit dem Anstrich immer an der natürlichen Lichtquelle des Raumes, am Fenster. Danach arbeitet man sich Bahn für Bahn in den Raum hinein.
  5. Bitte stets darauf achten, nass in nass zu streichen. So vermeiden Sie Streifenbildung.
  6. Achtung: Auch, wenn es im Raum beim Streichen durch den Farbauftrag leicht mal „dicke Luft“ gibt, sollte man die Farbe erst einmal trocknen lassen, bevor man lüftet. Denn bei geöffnetem Fenster und bei Zugluft trocknet der Anstrich zu schnell und zu unregelmäßig.
  7. Empfindlich sind dunkle Farben auch in anderer Hinsicht – sie sind anfällig für Polierglanz: Streift man die Wand mit etwas Hartem wie einem Möbelstück, hinterlässt die Berührung eine Spur. Das passiert bei allen matten Wandfarben, ist aber umso deutlicher, je dunkler sie sind. Zwar sind unsere Trendfarben sind mit „Touch Protect“ ausgestattet, einem Schutz gegen Polierglanz. Ergänzend kann trotzdem zusätzlich der transparente „SCHÖNER WOHNEN Farbschutz“ nach dem Trocknen aufgetragen werden. So ist der neue Anstrich doppelt gegen Polierglanz geschützt.


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