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SW_KollektionsMagazin_Set_27_019

SCHÖNER WOHNEN-Kollektion

Schlauer streichen

Unser erster praktischer Rat: von oben nach unten arbeiten.

Wer also auch die Decke streichen möchte, sollte dort beginnen. Einzelne Farbspritzer können dann noch problemlos von der Wand entfernt oder überstrichen werden. Ist die Decke getrocknet, geht es mit Rändern, Ecken und Kanten im Zimmer weiter. Sie werden mit einem Flachpinsel oder einer kleinen Farbrolle vorgestrichen, bevor die Fläche mit einer breiten Fellrolle bahnenweise im sogenannten „Kreuzgang“, also erst längs und dann quer, netzartig koloriert wird. Dabei streicht man mit dem Lichteinfall, also vom Fenster in den Raum. Ein einheitliches Flächenbild entsteht, wenn zügig „nass in nass“ gearbeitet wird, damit keine Farbabsätze antrocknen können.

Heizung runterdrehen und Zugluft vermeiden, damit die Farbe nicht zu schnell trocknet. Jede Teilfläche zum Schluss noch einmal absatzfrei abrollen, um Schattierungen zu vermeiden. Eine Wandfläche immer zu Ende streichen. Stark pigmentierte Farben brauchen zwei Anstriche. Bevor Sie Ihre Wunschfarbe auf unbehandelte graue Gipskartonwände mit gespachtelten Stößen oder auf neuen, stark saugenden Putz malen, erst einen wasserverdünnbaren Tiefengrund und einen Grundanstrich in lichtem Grau aufbringen. Bleibt ein Rest im geöffneten Farbeimer, wird er luftdicht in ein Glas mit gut schließendem Schraubdeckel umgefüllt und für kleine Ausbesserungen verwahrt.

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